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Ricoh-Studie: Produktiver durch KI?

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Ricoh-Studie: Produktiver durch KI?

Mehr als die Hälfte der befragten Arbeitnehmer in Europa (57 Prozent) ist davon überzeugt, dass schon bald dank modernster Technologien eine Vier-Tage-Woche möglich sein wird, da ihnen diese dabei hilft, sowohl ihre Produktivität zu steigern als auch die Motivation.

In der von Ricoh in Auftrag gegebenen Studie wurde die Einstellung der Arbeitnehmer zur Produktivität untersucht, eine der bestehenden Herausforderungen im europäischen Raum. Die Mehrheit der Arbeitnehmer in allen Altersgruppen hat den ausdrücklichen Wunsch geäußert, sich mehr am Arbeitsplatz zu engagieren und ihre Produktivität durch Weiterbildungen und Technologien zu steigern. Rund 72 Prozent gaben an, dass sie mehr zur Gestaltung ihres Arbeitsplatzes beitragen möchten. Diese Aussage deutet auf den klaren Wunsch der Arbeitnehmer hin, mehr bewirken zu wollen.

Doch die Arbeitnehmer wissen auch, dass sie das nicht allein schaffen. Sieben von zehn gehen davon aus, sich im Lauf ihrer Karriere immer wieder weiterbilden zu müssen, während 63 Prozent der Meinung sind, die Technologie sollte eine zentrale Rolle spielen, ihnen zu helfen, nach besten Kräften zu arbeiten. Die Tatsache, dass circa vier von zehn Arbeitnehmern erklärten, Automatisierung und KI würden ihnen wahrscheinlich bei ihrer Arbeit helfen, kühlt auch einige der hitzigen Diskussionen über die Auswirkungen von Technologien auf die Arbeitsplätze ab. Mehr als zwei Drittel der Arbeitnehmer (69 Prozent) sind zudem davon überzeugt, dass sich Spitzenunternehmen dadurch auszeichnen, dass sie in digitale Technologien investieren, um ihre Mitarbeiter weiterzubilden.

„Führungskräfte sollten sich durch diese Ergebnisse bestärkt fühlen. Die Arbeitnehmer verbindet ihr starker Wunsch, mehr am Arbeitsplatz bewirken und erreichen zu wollen. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt, um die stagnierende Produktivität, die Unternehmen in Europa vor allem seit der Finanzkrise im Jahr 2008 plagt, zu verbessern“, erklärt David Mills, CEO von Ricoh Europe. „Unsere Studie untermauert, dass sich die bedeutende Herausforderung der Produktivitätssteigerung nicht meistern lässt, indem man Druck auf die Arbeitnehmer ausübt, damit diese härter arbeiten, oder indem man halbherzig Innovationen verfolgt. Stattdessen kann die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Erlernen neuer Fähigkeiten und beim Einsatz technologiegetriebener Effizienzsteigerungen zu signifikanten Produktivitätsergebnissen führen – und vielleicht sogar zu einer kürzeren Arbeitswoche.“

Die Anzahl der Organisationen jedenfalls, die die Vier-Tage-Woche eingeführt haben, oder darüber nachdenken, sie einzuführen, um die Gesundheit der Arbeitnehmer und die Produktivität langfristig zu fördern, steigt – selbst wenn die Umstellung für die meisten noch in weiter Ferne liegt.

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