Aktuelle Ausgabe

MYSTERY SHOPPING Beleuchtung 4/2019

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Das Auge arbeitet mit

Licht ist für den Menschen fast so wichtig wie Luft und Wasser. Bei der Arbeit ist gutes Licht eine Voraussetzung für Wohlbefinden und Produktivität – und natürlich, um Sehaufgaben überhaupt verrichten zu können. Doch was bedeutet „gutes Licht“ und wie stellt man es her?

 

Eine gute Beleuchtung ist ein wesentlicher ergonomischer Bestandteil für den Arbeitsplatz, denn schlechtes Licht wirkt ermüdend, kann Fehlhaltungen hervorrufen oder Kopfschmerzen und Augenprobleme verursachen. In kleinen Büroräumen ist es noch recht einfach, gute Lichtverhältnisse zu schaffen. Flächenbüros stellen demgegenüber größere Herausforderungen dar: Das Tageslicht kommt dem einen mehr zugute als dem anderen; manch einer hat gern eine helle Umgebung, ein anderer sitzt lieber im Halbdunkeln und richtet die Beleuchtung gezielt auf seinen Lesebereich aus. Hinzu kommt, dass mit dem Alter der Lichtbedarf steigt. Zudem werden im Open Office tendenziell Zonen eingerichtet, die unterschiedliche Tätigkeiten zulassen. Wenn ein Loungebereich sowohl der lebhaften Kommunikation als auch dem Ausruhen dient, soll man hier Einfluss auf die Beleuchtung nehmen können.

Generell ist es wichtig, dass ein Computerabeitsplatz gleichmäßig ausgeleuchtet und blendfrei ist und keine störenden Schatten wirft; dazu gehört auch, dass sich die Fenster abdunkeln lassen. Es sollte ein Kontrast zwischen Monitor und der Umgebung gegeben sein, damit man gut sehen kann.

Die beste Qualität bietet zweifellos das Tageslicht. Doch weil dieses wetter-, tageszeit- oder saisonbedingt nicht immer ausreicht, wird die Beleuchtung am Arbeitsplatz durch künstliches Licht ergänzt – zumeist ist es eine Mischung aus beidem. Die DIN EN 12464-1 legt Kriterien für eine Beleuchtung fest, die der Erfüllung von Sehaufgaben und dem Wohlbefinden des Menschen dienlich ist, und zwar direkt am Arbeitsplatz wie auch in seiner Umgebung. Auf welche Weise die Beleuchtung realisiert wird, lässt die Norm offen – schließlich hängt das von einigen Variablen ab wie Art und Dauer der Tätigkeiten, Raumgröße und -höhe, Tageslichteinfall und vielem mehr...

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