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IN EIGENER SACHE 5/2019

Kategorie: Aktuelle Ausgabe
IN EIGENER SACHE 5/2019

Noch mehr Druck im Kessel

Jahrelang bot sich das gleiche Bild quer durch die Wirtschaft: Auf einen effizienten Einsatz von Netzwerken, Clients oder Servern wurde von Anfang an viel Wert gelegt. Ganz andere Verhältnisse machten sich schon sehr früh bei der Druckerinfrastruktur bemerkbar: Dort fand über Jahrzehnte in den meisten Unternehmen kein gezieltes Management statt.

Die Gründe für die stiefmütterliche Behandlung: Kopierer und Drucker wurden lange Zeit über die Einkaufsabteilung beschafft. Das einzige Kaufkriterium war dabei der Preis. Besondere Anforderungen des Unternehmens wurden nicht berücksichtigt. So entstand mit der Zeit in den meisten Firmen eine wildwüchsige und nur mit viel Aufwand zu administrierende Druckerlandschaft. Die Bestellung der Verbrauchsmaterialien erfolgte genauso planlos.

Inzwischen scheint sich an diesem Zustand etwas zu ändern. Dem Bereich Outputmanagement kommt allmählich eine größere Bedeutung zu. Vor allem spielen die gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen der vergangenen Jahre eine Rolle: Unternehmen und Organisationen werden sich stets bewusster, dass ihre Geschäftsprozesse informationsgebunden sind und dass sie ohne Dokumente nicht existieren können. Zwar werden mittlerweile immer mehr dieser Dokumente digital geboren. Die meisten Mitarbeiter jedoch drucken sie gerne aus, weil sie das Papier einfach als ergonomischer empfinden. So verursacht das Drucken nicht nur Papierkosten, sondern auch einen großen finanziellen Aufwand in Form unwirtschaftlichen Handelns und kommt der Umwelt schließlich auch nicht zugute – ein für viele Unternehmen stets wichtiger werdendes Kriterium.

KlausLeifeld


 

 

 

 

KLAUS LEIFELD, 
Geschäftsführer

 

 

 


Abgesehen von dem Informationszuwachs und dem rasanten technologischen Fortschritt stehen Unternehmen darüber hinaus den Herausforderungen von zunehmenden staatlichen Reglementierungen gegenüber, die immer neue Prozesse und Workflows nach sich ziehen. Und nicht zuletzt verlangt auch das Thema Sicherheit, das durch die DSGVO gewiss nicht an Akuität verliert, größte Aufmerksamkeit. Daraus ergibt sich eine verwirrende Komplexität, wo aber eine Vereinfachung der Arbeitsabläufe eher angesagt wäre.

Somit wird es zunehmend schwierig für ein Unternehmen, sich auf seine Kernkompetenz, also auf die umsatzgenerierenden Leistungen, zu konzentrieren. Eine willkommene Entlastung und eine erhebliche Reduzierung der Prozesskomplexität bietet das Auslagern des Managements der Geräteflotte an externe Dienstleister, die bei ihren Kunden den Outputbereich organisieren und ihn effektiver gestalten.

FACTS wollte Licht in die Dunkelheit bringen und hat namhafte Hersteller der Branche zu Wort kommen lassen. Ab Seite 48 erläutern sie, anhand welcher Strategien, Konzepte und Lösungen sie ihre Kunden dabei unterstützen, die durch den digitalen Wandel und die daraus resultierenden neuen Arbeitsweisen entstandenen Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Darüber hinaus nimmt FACTS in dieser Ausgabe einige hochintelligente Multifunktionssysteme unter die Lupe und schickt schließlich vier professionelle Dokumentenscanner in die Arena, um sie sorgfältig zu vergleichen. Produktbeschreibungen, Neues aus den Branchen und spannende Praxisberichte sorgen für die übliche Vielfalt.

Herzlichst
Klaus Leifeld

  

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Foto: shutterstock, Elmar Wolff

 

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